Lernkonzept

Im Institut für pädagogische Förderung in Gotha finden alle Menschen  auf den Gebieten Deutsch / Legasthenie und Mathematik / Dyskalkulie entweder in Verbindung mit oder speziell durch Konzentrations- und Lernstrategietraining individuelle Hilfe. Das heißt, unsere Angebote sind nicht auf Schulkinder begrenzt, sondern können auch von Erwachsenen genutzt werden.
Da der überwiegende Teil unserer Kunden Schüler sind, beziehen wir uns in allenTexten jedoch an bestimmten Stellen auf Kinder.

Die Grundlage für die Förderung bildet die AFS-Methode. Diese Methode ist grundsätzlich eine offene Methode, also innerhalb der drei Bereiche (Aufmerk- samkeit, Funktionstraining, Symptomtraining) kann jegliche Erfahrung des betreuenden Pädagogen einfließen.

Im IPF Gotha wird zunächst durch entsprechende Tests der Leistungsstand im Vergleich zu anderen Schülern der selben Klassenstufe festgestellt. Parallel zur Testung werden in einem Beobachtungsbogen die Verhaltensweisen festgehalten. Ergänzend dazu wird im Zusammenhang mit der ausführlichen Auswertung des Tests mit den Eltern auch über diese Beobachtungen gesprochen. Die Eltern berichten über ihre Sorgen und Wünsche. So können gemeinsam die Ziele für die Förderung im IPF festgelegt und die dazu eingesetzten Methoden gefunden und erklärt werden. Sind Funktions- / Wahrnehmungsprobleme zu erkennen, wird auch der AFS-Test durchgeführt, um diese genauer diagnostizieren und die folgende Förderung hierauf besser abstimmen zu können.

Das Ziel sind immer die Verbesserungen des Kindes in den Problembereichen und natürlich in der Lebensqualität allgemein.

Unsere Angebote umfassen die Einzel-, die Zweier- und die Gruppenförderung (Ø5 Schüler).

  • Die Einzelförderung empfehlen wir in Ausnahmefällen. Z.B. können die Konzentrationsprobleme so immens sein, dass sogar ein weiterer Mitschüler ablenkt oder ein Kind zeigt große Verhaltensauffälligkeiten.
  • Zweierförderung hat viele Vorteile, wenn die Problematik des Lernens sehr individuell ist, also auf jeden Fall bei Verdacht auf Legasthenie, Dyskalkulie oder ADHS. So können  gezielt speziell zusammengestellte Übungen angeboten werden. In der Zweierkonstallation lernen die Kinder aber auch voneinander: Typisch sind ja die schwer nachvollziehbaren Überlegungen zum Lösungsweg – eventuell hilft da der Eine dem Anderen, weil er sich in ihn hineinversetzen kann, aber schon einen Schritt weiter ist. Besonders im Funktions-/Wahrnehmungstraining können Spiele eingesetzt werden. Nicht zuletzt hilft das Kennenlernen eines ähnlichen „Fal-les“ sehr bei der Selbstakzeptanz.
  • Gruppenförderung  (Ø5 Schüler) ist für Kinder sinnvoll, die „lediglich“ eine zeitweilige Schwäche in einem Fach haben und sich auch gemeinsam mit mehreren ausreichend gut konzentrieren können:

Alle IPF-Pädagogen sind durch Frau Plaschkies (Dipl. Legasthenie- und Dyskalku-lietrainer) in dieser Methode geschult und nehmen laufend an internen Fort- bildungen zu deren möglichen Inhalten teil.
Beeinflusst sind diese Inhalte unter anderem durch die Arbeit mit folgenden Programmen:

sowie die Fortbildung durch die Teilnahme an vielen Vorträgen und Workshops
und dem Studium unzähliger Bücher. Hier eine kleine Auswahl:

Frau Plaschkies` Kenntnisse und Fähigkeiten aus den Ausbildungen zum Antiaggressivitäts- und Coolnes-Trainer und zur Elternkursleiterin "Starke Eltern, starke Kinder" des Deutschen Kinderschutzbundes fließen natürlich auch ständig in die Arbeit mit ein.

 

Hier können Sie einen Testtermin vereinbaren: Öffnet internen Link im aktuellen FensterKontaktformular.

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